Kino: Los Perros

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+++ Nürnberg +++

Los Perros, F/RCH 2017, 94 Min., Spanisch, OmU, Regie: Marcela Said, mit: Antonia Zegers, Alfredo Castro, Rafael Spregelburd, Alejandro Sieveking u. a.

Die 42-jährige Mariana gehört zur privilegierten Schicht Chiles, die von der bis zum Jahr 1990 herrschenden Militärdiktatur im Land profitierte und eine riesige Kluft in der chilenischen Gesellschaft auslöste. Sie ist unglücklich verheiratet, arbeitet als Leiterin einer Kunstgalerie und lernt nebenbei das Reiten. Dabei trifft sie auf den 20 Jahre älteren Juan.
LOS PERROS ist ein gesellschaftskritischer Film, der die Geschichte einer seltsamen Liebesbeziehung zwischen seltsamen Menschen erzählt – eine Liebesbeziehung, geprägt von rätselhaften Anspielungen, Intrigen und düsteren Höhepunkten. Ein Charakter im Film bringt es auf den Punkt, indem er sagt, Chiles Problem seien nicht die vielen Übeltäter*innen, sondern „die vielen passiven Komplizen“, so monströs, wie es auch Maria und ihr Umfeld ist.

The 42-year-old Mariana belongs to the privileged class of Chile, which profited from the prevailing military dictatorship in the country until 1990 and triggered a huge divide in the Chilean society. She is unhappily married and works as a director in an art gallery. In her free time she learns horse riding, where she gets to know the 20 years older Juan. LOS PERROS is a socially critical film that tells the story of a strange love affair between strange people – a love affair marked by puzzling allusions, intrigues, and sombre climaxes. A character in the film brings it to the point by saying that Chile’s problem is not the many culprits, but “the many passive accomplices,” as monstrous as Mariana and her environment.

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