Gespräch mit Leandro Janamejoy und Caleb Cabello Chirisente – Kolumbien / Perú

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+++ München +++

Ort: Eine Welt Haus – Raum 211/212
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

Im Kampf zwischen Sendero Luminoso, Tupac Amaru (MRTA) und Militär starben ca. 70.0000 Menschen in Perú . Die Aufarbeitung der Ereignisse geschah Dank der Wahrheits- und Versöhnungskommission (2004) und Organisationen betroffener Familien, obwohl ihre Vorschläge kaum umgesetzt wurden.

In 2016 wurde in Kolumbien ein Friedensvertrag mit der größten Guerrilla Lateinamerikas abgeschlossen. Er wird als ein Schritt Richtung Inklusion und Achtung indigener Rechte betrachtet, aber nicht als Lösung aller Probleme. Der Mord an indigenen Vertreter*innen geht weiter. Auch in diesem Land wurde seit 2018 eine Wahrheitskommission eingerichtet.

  • Haben ihre Gemeinschaften von den Friedensabkommen profitiert?
  • Was bedeutet memoria und welche Rolle spielt Aufarbeitung und Erinnerung für die lokale Friedenskonstruktion und für die indigenen Rechte?
  • Wie steht es aktuell um den historischen Widerstandsprozess?

„Wir gehen mit den Sternen, begleitet von zwei Kräften: Raum und Zeit. Wir sind Wesen des Lichts, Hand in Hand mit unseren Ältesten wirken wir für ein Morgen voller Glück und teilen unsere Philosophien des Lebens und der Einheit.“ Leandro Janamejoy


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